Resilienz

Resilienz ist ein Synomym für Widerstandskraft


und Belastungsfähigkeit sowie Flexibiltät und Veränderungsbereitschaft. Das Wort beschreibt eine innere Haltung, die einen Menschen in seinem Wesenskern ausmacht.: Wie offen, ehrlich und transparent geht er mit sich selbst und anderen um? Wie bewusst gestaltet er seine Beziehungen, gleich ob privat oder beruflich? Wie aufmerksam und achtsam begegnet er den kleinen und großen Dingen des Alltags, bis hin zu den großen Fragen des Lebens nach den eigenen Werten und der Sinnerfüllung? Insgesamt ist die innere Stärke und Bewusstheit eines Menschen ein Kompetenzbündel, das sich ihm im Laufe seines Lebens mehr und mehr erschließt und aufblüht.

Mit den Resilienztrainings möchte ich Menschen zunächst ihre selbst erworbene Lebenskompetenz bewusst und spürbar machen. Viele Teilnehmer und Klienten wissen gar nicht, auf welchem ausgeprägten Lebensschatz sie sitzen. Sie lernen sich selbst kennen, sich selbst zu vertrauen, zu vergeben und ihren eigenen, selbst erworbenen Fähigkeiten Wertschätzung zu schenken.

Im nächsten Schritt werden sie durch gezielte Fragestellungen und Übungen mit ausgewählten Inhalten vertraut gemacht, die für die zuverlässige Ausbildung kompetenter Selbstnavigation und Selbstwirksamkeit unerlässlich beziehungsweise extrem hilfreich sind. Dieser Entwicklungsweg bezieht ganz unterschiedliche Aspekte ein. Um in diesem komplexen Geschehen nicht den Überblick zu verlieren, baut sich die Klarheit-Methode auf.

Der Aufbau der Klarheit-Methode
Die Klarheit-Methode zeichnet sich durch sechs Grundsätze aus:

  • Das Begreifen des Menschen in seinen vielfältigen Dimensionen von Körper, Verstand, Emotion und Seele und die gleichzeitige Bearbeitung aller Ebenen.
  • Das Erfassen des einzelnen Menschen als Teil eines größeren Ganzen.
  • Die Wahrnehmung von Bewusstsein als ruhiger, reflektierender Spiegel.
  • Die Verankerung in einem bewussten Sein als Quelle imanenter Kraft und Ganzheit.
  • Authentische Prozesszusteuerung durch Achtsamkeit, offene Wahrnehmung und Präsenz.
  • Klarheit und Transparenz im Aufbau der eigenen Priorität

Resilienz: Sieben Schlüssel für innere Stärke im Alltag – und wie Sie davon profitieren können

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. Sie sind immer das, was Sie aus sich  machen lassen. Sie sind immer das, was Sie aus sich selber machen.

Den Schmerz wahrnehmen und aushalten und sich dann mit Zuversicht und neuem Mut wieder auf den Weg machen führt zu einem gestärkten Selbstbewusstsein und zu einer resilienten Grundhaltung.

In dieser ersten Lektion werden Sie sich mit den Grundlagen der inneren Stärke vertraut machen. Sie werden unter anderem:

  • einen ersten Blick auf die Schlüsselkomponenten werfen, die Ihnen helfen, mit innerer Stärke den Alltag in all seinen Schattierungen zu bewältigen,
  • Balance und Dynamik als unverzichtbare Aspekte kennenlernen, mit denen Sie Resilienz dauerhaft als zentrale Kraft in Ihrem Leben etablieren,
  • erfahren, wie Resilienz funktioniert und was sie für Sie und Ihr Leben bedeutet.

Am besten legen Sie sich ein Arbeitsbuch, Ordner an, in das Sie begleitend zu unseren Gesprächen Ihre Erkenntnisse, Wünsche und Pläne eintragen. Das hilft Ihnen, einzelne Aspekte für sich noch tiefer zu durchdringen, wenn Sie das Bedürfnis danach haben. „Wer schreibt, der bleibt.“ Wenn Sie sich schriftlich mit sich und Ihrer Situation und Ihren Herausforderungen auseinandersetzen, gehen Sie viel mehr in die Tiefe. Sie „produzieren“ ca. 60 -70.000 Gedanken pro Tag, davon sind über 90% die Wiederholungen der Vortage, Vorwochen, Vormonate… Sie befinden sich mit vielen Themen in einer Endlosschleife. Um diese tatsächlich abzuarbeiten und unter „erledigt“ ablegen zu können ist es erforderlich, dass Sie diese konkretisieren, Ziele setzen und dann für die selbst gestellten Aufgaben einen Zeitplan erstellen – und dann mit der Umsetzung beginnen.

Nachfolgend zur Einstimmung einige Aussagen zur Selbsterforschung, für die Sie sich gerne ein wenig Zeit zum Nachdenken nehmen können – setzen Sie dort einen Haken, wo Sie einer Aussage zustimmen können:

  • Widrigkeiten des Alltags bringen mich in der Regel nicht aus dem Gleichgewicht.
  • Ich habe aus schwierigen Umständen in meinem Leben viel gelernt.
  • Ich kann mich so akzeptieren, wie ich bin – auch meine Probleme und Unzulänglichkeiten.
  • Selbst unerfreuliche Umstände machen mich nicht so schnell mutlos.
  • Ich finde es wichtig, meine Zukunft zu planen und die Weichen dafür zu stellen
  • Auch im Schlechten kann ich meistens noch etwas Gutes sehen.
  • Ich habe gelernt, Unabänderliches mit Haltung anzunehmen.
  • Wenn etwas für mich vorbei oder erledigt ist, kann ich es auch loslassen.
  • Im Rückblick hat sich vieles in meinem Leben letztlich gut gefügt.
  • Ich schätze es, von verschiedenen Sichtweisen aus an Probleme heranzugehen.
  • Ich finde es normal, Unterstützung einzuholen und Ideen anderer zu würdigen.
  • Ich weiß, wie ich mich selbst motivieren kann.
  • Mein Selbstvertrauen ist nicht so leicht zu erschüttern.
  • Es muss schon viel passieren, bevor ich total ratlos werde.
  • Statt nach Schuld zu suchen, bringe ich lieber die Dinge wieder ins Reine.
  • Ich übernehme Verantwortung für meine Belange und meinen Betrag zum Ganzen.
  • Man muss nicht alles selber können, wenn man Freunde hat und Experten kennt.
  • Ich kann mich selbst in eine gute Verfassung bringen.
  • Ich nehme mir Zeit für meine persönlichen Beziehungen und pflege gern Kontakte.
  • Wenn etwas anders kommt, als ich mir vorgestellt habe, kann ich mich flexibel darauf einstellen.

Ihre Herausforderungen: 1. Selbstwert

Drei Grundhaltungen und vier Fähigkeiten für die seelische Widerstandskraft sind

  • Optimismus
  • Akzeptanz und
  • Lösungsorientierung

besonders bedeutungsvoll. Diese drei Grundhaltungen sind die Voraussetzung für eine realistische und dennoch zuversichtliche Einschätzung einer schwierig erscheinenden Situation und für mögliche Lösungsansätze. Auf der Basis dieser drei Grundhaltungen entwickeln resiliente Menschen ganz bestimmte Strategien für ihr Denken, Fühlen und Handeln. Folgende charakteristische Fähigkeiten sind ihnen allen gemeinsam:

  • Selbstregulierung
  • Selbstverantwortung
  • Beziehungen gestalten können
  • Zukunft gestalten können

Die verschiedenen Resilienzaspekte beeinflussen sich gegenseitig und können sich auch noch im Verlauf des Verarbeitungsprozesses verändern. Sie alle entfalten ihre Wirkung auf unsere Wahrnehmung, unsere Orientierung und unser Verhalten. Welche Rolle die einzelnen Resilienzaspekte in Ihrem Leben spielen und wie Sie darauf Einfluss nehmen können, davon handeln die nachfolgenden Themen

  • Welche Schicksalsschläge haben Sie vielleicht schon einstecken müssen und sich dann im Leben neu orientiert? Welche Verluste haben Sie schon kompensiert? Welche Krisen überwunden?
  • Wo können Sie in Ihrem eigenen Leben feststellen, dass gerade außergewöhnliche Schwierigkeiten und deren Verarbeitung/Überwindung Sie zu der Person gemacht haben, die Sie sind?
  • Wie viele Schwierigkeiten haben Sie schon überwunden, bis Sie dahin kamen, wo Sie jetzt sind? Welche fallen Ihnen als herausragend ein?
  • Welche Hindernisse im Alltagsleben haben Sie beiseite geräumt? Einige davon wahrscheinlich immer wieder? Geben Sie ein paar Beispiele, die Ihnen wichtig sind:
  • Welche Schicksalsschläge haben Sie vielleicht schon einstecken müssen und sich dann im Leben neu orientiert? Welche Verluste haben Sie schon kompensiert? Welche Krisen überwunden?
  • Wo können Sie in Ihrem eigenen Leben feststellen, dass gerade außergewöhnliche Schwierigkeiten und deren Verarbeitung/Überwindung Sie zu der Person gemacht haben, die Sie sind?

Die Strategien, die Sie genutzt haben, und die Eigenschaften und Fähigkeiten, die Sie aktiviert haben – sicher auch unbewusst –, gehören zu Ihrem Repertoire an Resilienz. Ohne es bewusst anzustreben, trainieren Sie Ihre innere Stärke immer dann, wenn Sie sich den Aufgaben und Herausforderungen Ihres Lebens stellen. Doch Sie müssen die Weiterentwicklung und Stabilisierung Ihrer Resilienz keineswegs nur dem Zufall überlassen. Sie kann gezielt geübt, entwickelt und gefestigt werden.

Sie haben jetzt bereits viel „Material“ für sich und Ihre Veränderung erhalten. Gibt es Fragen dazu? Trauen Sie sich.

Gestalten Sie Ihr Leben. Sonst werden Sie gestaltet. Um sich über eine Sache, über sich selbst und einen Menschen klar zu werden, hilft am besten ein Gespräch. Und dieses Gespräch biete ich Ihnen gerne an.

Danke für Ihre Lebenszeit und Ihr Interesse.
Servus und bis bald

Ihr Joachim Lontke

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