Entscheidungen und Erlebnisse

„Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft gibt“ (PHIL. 4:13)

Ohne Plan und ohne Anleitung ein („das“) sehr wichtiges Ziel zu erreichen ist fast unmöglich, es ist wirklich wie das Finden der Nadel im Heuhaufen. Wichtigste Voraussetzung ist es dabei, das Ziel zu kennen und dieses als Priorität zu akzeptieren. Um dieses Ziel dann auch zu erreichen, gehört ein Bündel an Werten dazu, die einem bewusst sind und zu denen eine bedingungslose Bereitschaft zum Kämpfen und auch dem erreichen Wollen des Zieles gehören.

Um diese Konzentration und somit die Änderung seiner eigenen Route nicht vorzunehmen oder diese nicht vornehmen zu müssen, wird gerne eine oberflächliche Ausrede gebraucht: keine Zeit. Wofür braucht der Mensch Zeit? Hierfür gibt es jetzt Tausende Erklärungen. Sind diese tatsächlich sinnvoll? Sind diese tatsächlich wertvoll?

Ich habe in meinem Leben sehr viel gelernt, aber auch hier stellte sich immer wieder die Frage nach dem tatsächlichen Sinn und dem tatsächlichen Wert. So richtig wert- und sinnvoll ist das Studium, das ich innerhalb der letzten fünf Jahre durchführe: das Bibelstudium! Haben Sie die Bibel schon einmal gelesen? Ich meine ganz und komplett gelesen? Und jetzt gestatten Sie die Frage: Haben Sie die Bibel auch verstanden – die Gleichnisse, die Botschaften, die Zusammenhänge – und das, was die Bibel wirklich sagt?

Jetzt werden Sie sicherlich fragen, was das mit Ihnen und Ihrem Leben zu tun hat und was dieses alte Buch Ihnen heutzutage noch an neuem mitteilen kann. Die Bibel ist aktueller denn je, denn die Bibel ist zeitlos.

Mein Tipp: Lassen Sie sich die Bibel erklären, von jemandem der sich damit auskennt. Was noch sinnvoller ist, machen Sie ein Bibelstudium. Wie lange das dauert, entscheiden Sie, genauso wie oft und wie lange Sie studieren. Sie werden erkennen, dass sich Ihr Kenntnisstand sehr schnell ändert und dass Sie mehr wissen wollen. Sie bekommen hierbei auch Antworten auf noch nie gestellte Fragen. Interessant, oder?

Warum es uns so geht, wie es uns geht.

War Evas Sünde unvermeidbar? Keinesfalls! Versetzen wir uns einmal in ihre Lage. Durch die Behauptung der Schlange wurde das, was Gott und Adam gesagt hatten, komplett verdreht. Wie würden wir empfinden, wenn ein Fremder jemanden, den wir lieben und dem wir vertrauen, der Unehrlichkeit bezichtigen würde? Eva hätte anders reagieren sollen, und zwar mit Abscheu und Entrüstung, und hätte gar nicht erst zuhören dürfen. Wer war die Schlange überhaupt, dass sie Gottes Gerechtigkeit und die Aussage von Evas Mann in Frage ziehen wollte? Aus Achtung vor dem Prinzip der Leitung durch ein Haupt hätte die Frau um Rat fragen sollen, ehe sie eine Entscheidung traf. Das sollten auch wir tun, wenn wir mit Informationen konfrontiert werden, die den göttlichen Anweisungen widersprechen. Eva glaubte jedoch den Worten des Versuchers und wollte selbst bestimmen, was gut und was schlecht ist. Je mehr sie mit diesem Gedanken spielte, umso reizvoller erschien er ihr. Wie verhängnisvoll, dass sie einen verkehrten Wunsch nährte, statt sich ihn aus dem Kopf zu schlagen oder die Sache mit ihrem Haupt zu bereden! (1. Korinther 11:3; Jakobus 1:14, 15)

Adam hört auf Eva. Eva brachte Adam kurz darauf so weit, dass er sich ihr in der Sünde anschloss. Wie lässt sich seine bereitwillige Zustimmung erklären? (1. Mose 3:6, 17). Adam befand sich in einem Loyalitätskonflikt. Würde er seinem Schöpfer gehorchen, dem er alles verdankte, einschließlich seiner geliebten Frau Eva? Würde er Gottes Leitung in dieser Sache suchen? Oder würde er mit seiner Frau gemeinsame Sache machen? Adam wusste nur zu gut, dass das, was sich Eva vom Essen der verbotenen Frucht erhoffte, illusorisch war. Der Apostel Paulus schrieb unter Inspiration: „Adam wurde nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung“ (1. Timotheus 2:14). Adam widersetzte sich Jehova somit vorsätzlich. Die Angst, von seiner Frau getrennt zu werden, war offenbar größer als sein Glaube an Gottes Fähigkeit, die Sache wieder ins Lot zu bringen.

Adams Handlungsweise war selbstmörderisch. Sie lief außerdem auf einen Mord an der gesamten Nachkommenschaft hinaus, die Jehova ihn aus Barmherzigkeit zeugen ließ, denn alle standen von Geburt an unter dem Todesurteil der Sünde (Römer 5:12). Die Erbsünde: Wie teuer sie doch der selbstsüchtige Ungehorsam zu stehen kam!

Eine Lektion für uns.

Der Bericht über das erste Ehepaar klärt uns nicht nur über den Grund für den heutigen degenerierten Zustand der menschlichen Gesellschaft auf, sondern erteilt uns auch eine maßgebliche Lektion. Jeder Anspruch auf Unabhängigkeit von Jehova (das ist der Name unseres Gottes) Gott ist pure Torheit. Wer wirklich weise ist, glaubt an Jehova und sein Wort und verlässt sich nicht auf sein vermeintlich ausreichendes Wissen. Jehova legt fest, was gut und was schlecht ist, und richtiges Handeln lässt sich als Gehorsam ihm gegenüber zusammenfassen. Verkehrtes Handeln bedeutet, seine Gesetze zu übertreten und sich über seine Grundsätze hinwegzusetzen.

Gott bietet den Menschen nach wie vor alles, was sie sich nur wünschen können — ewiges Leben, Freiheit, Zufriedenheit, Glück, Gesundheit, Frieden, Wohlstand und neue Entdeckungen. Um das alles genießen zu können, müssen wir allerdings unsere absolute Abhängigkeit von unserem himmlischen Vater, Jehova, anerkennen (Prediger 3:10-13; Jesaja 55:6-13).

Das will ich. Und das tue ich!

Bei schwierigen Entscheidungen lassen wir uns durch die widersprüchlichen Meinungen der Allgemeinheit nicht zu sehr beunruhigen, sondern verlassen uns vertrauensvoll auf den Rat der Bibel. Warum? Weil die ‚ganze Schrift von Gott inspiriert ist und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk’ (2. Timotheus 3:16, 17).

Biblischen Rat zu befolgen erfordert allerdings Kraft und Disziplin. Manchmal bedeutet es sogar, den eigenen Neigungen zuwiderzuhandeln (1. Mose 8:21). Wenn wir uns aber als Geschöpfe eines liebevollen himmlischen Vaters betrachten, ist es nur konsequent, zu schlussfolgern, dass er am besten weiß, was gut für uns ist (Jesaja 55:9). Die Bibel sagt daher: „Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerade machen“ (Sprüche 3:5, 6). Wer diesen Rat befolgt, wird sich weit weniger Sorgen machen, wenn Schwierigkeiten auftauchen oder Entscheidungen zu fällen sind.

Dass ein Tag länger sein kann als 24 Stunden, geht aus 1. Mose 2:4 hervor, wo von der gesamten Schöpfungsperiode als von einem „Tag“ die Rede ist. Das wird auch durch die inspirierte Bemerkung des Petrus bestätigt, „dass e i n Tag bei Jehova wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie e i n Tag“ (2Pe 3:8). Der Gedanke, dass die einzelnen Schöpfungstage nicht nur 24 Stunden dauerten, sondern sich über längere Zeitabschnitte, ja über Jahrtausende erstreckten, lässt sich auch eher mit den Beweisen, die die Erde selbst liefert, vereinbaren.

Wollen Sie Antworten auf Ihre Fragen bekommen? Gerne rede ich mit Ihnen darüber.
Sie erreichen mich unter:
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jl@zukunftsprinzip.de

Joachim Lontke ZLQ
Gießen, den 23. Januar 2020

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