Fragen

In diesen Fragen steckt das Potenzial unser Leben auf den Kopf zu stellen und uns selbst noch viel besser kennenzulernen.

Bereits als Kind werden wir gefragt, was wir einmal werden wollen: Feuerwehrmann, Rechtsanwältin, Astronaut oder berühmt, sind nur einige Antworten. Hinter jedem Berufswunsch steht der Wunsch, anerkannt und gemocht zu werden – ein Gefühl, nach dem sich jeder von uns sehnt.

Sicherheit geht vor

Wenn wir dann ins jeweilige Vorstellungsraster passen, bekommen wir viel Lob für unsere gelungene Berufsvorstellung. Andernfalls werden wir ungefragt korrigiert, weil man von dem Job doch „nicht leben“ kann oder es „brotlose Kunst“ sei. Was Vernünftiges soll es doch Bitteschön sein. Etwas Richtiges und mit Zukunft. Damit die Rente gesichert und die Eltern zufrieden. So lernen wir schon früh, dass es nicht viel wert ist, groß zu träumen, kreativ zu denken oder gegen den Strom zu schwimmen. Und es macht noch etwas mit uns: Wir glauben, dass wir etwas tun oder verkörpern müssten, um geliebt zu werden. Einfach nur wir selbst sein – das reicht nicht aus.

Darunter leiden unser Selbstwertgefühl, das Vertrauen in uns selbst und unsere Kreativität. Als Erwachsene haben die meisten von uns völlig vergessen, dass auch sie als Kind mal kreativ waren. Wir haben verlernt, auf unser Herz zu hören oder das System für uns zu hinterfragen. Wir wissen nicht mehr, wer wir sind oder jemals waren.

Burnout oder Boreout – das ist hier die Frage

Statt leuchtender Augen und Enthusiasmus beherrschen nicht selten Langeweile und Stress unser Leben. Wir haben Sicherheit gegen Lebensfreude getauscht. Oft merken wir das nicht: Es ist normal, denn unser Umfeld lebt es uns vor. Also identifizieren wir uns mit unseren Jobtiteln und messen unseren Wert über Besitz, Erfolg und Geld. Die Kehrseite der Medaille macht sich oft erst später bemerkbar: Wir sind umgeben von tausend schönen Dingen, haben alles, was man sich vorstellen kann und fühlen uns dennoch innerlich leer. Noch nie war die Depressions -und/ Burn-Out-Rate so hoch wie heute.

20 Fragen die Ihnen sonst niemand stellt

Brauchen wir erst einen Burn-out oder Schicksalsschlag, um aufzuwachen? Nein, das brauchen wir nicht: Daher lade ich Sie jetzt ein, sich selbst zu erforschen. Stellen Sie sich diese 20 Fragen, damit Sie sich besser kennenlernen. Alles was Sie dazu brauchen, ist etwas Mut. Hier kommen also die 20 essenziellen Fragen, die Ihnen sonst niemand stellt. Eine kleine Extraschwierigkeit: Beantworten Sie die erste Frage – jedoch ohne Ihren Namen, Ihren Job Titel, Hobbys oder Erfolge zu erwähnen:

  • Wer bin ich?
  • Warum bin ich hier?
  • Wo komme ich her?
  • Was ist meine individuelle Aufgabe?
  • Wo liegen meine Gaben?
  • Was sind meine Stärken und Talente?
  • Was möchte ich mit meiner Zeit sinnvolles tun?
  • Was macht mich glücklich?
  • Wann empfinde ich Freude?
  • Wobei vergesse ich die Zeit?
  • Was tut mir gut (Kraftquelle) – und was nicht (Kraftfresser)?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was sind meine Werte?
  • Was brauche ich, damit meine Krafttanks voll sind?
  • Was gibt – oder zieht – mir Energie?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was habe ich zu geben?
  • Wie kann ich das große Ganze bereichern?
  • Wie kann ich mein Wissen weitertragen?
  • Wie möchte ich mich zukünftig fühlen und was kann ich dafür tun, dass ich mich so fühle?

Diese Fragen beantwortet man natürlich nicht mal eben so zwischen Tür und Angel. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen und hören unbedingt auf Ihr Herz. Aber Vorsicht: Jede dieser Fragen hat das Potenzial, Ihr Leben grundsätzlich neu zu definieren oder zu verändern. Und sollten Sie auf eine dieser Fragen keine Antwort wissen, ist das nicht schlimm. Sie können die Frage dann einfach mit auf Ihren nächsten Naturspaziergang nehmen und diese gedanklich bewegen.

Je besser wir uns selbst erkennen, desto besser können wir auch andere wahrnehmen. So können wir uns – und andere – darin bestärken, dass wir vollkommen okay und gut genug sind. Und dass wir keine guten Noten, Job Titel, Urkunden oder Geld brauchen, um respektiert und anerkannt zu werden. Wir sind auch ohne all dies wertvoll. Lass uns neue Rollenbilder erschaffen. Und andere Werte oder Lebensmodelle vorleben.
Gerne rede ich mit Ihnen darüber!

Hier und Heute und Jetzt!
Servus und bis bald.
Ihr Joachim Lontke
mailto:jl@zukunftsprinzip.de

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