Bei sich sein – Frei und verbunden

Ankommen ist hohe Lebensqualität

Zusammensein zu dürfen – und zwar mit sich. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat ein anderes Gehirn – Individualität pur. Das was du gerne machst, fällt dir leicht. Und jetzt frage ich mich, warum tun es so wenige. Warum lässt sich der Mensch so schamlos aus- und benutzen? Talente und Begabungen leben tut gut, lässt wachsen.

Dazu gehört eine sehr wichtige Frage: Was ist ein gutes Leben?

Es ist immer jetzt gut. Aus der jetzigen Sicht. Und dann kommt Unzufriedenheit und Sehnsucht. Daran erkennen wir, worin unser Handlungsbedarf besteht. Veränderung. Veränderung durch Probleme. Entwicklung. Erfahrungen. Herausforderungen annehmen. Lösen. Lernen mit den unterschiedlichen Herausforderungen und Problemen gerne umzugehen. Auch in ganz schwierigen Situation. Auch wenn man glaubt, es geht überhaupt nichts mehr. Es gibt immer eine Hoffnung. Und wenn man die nicht hat, muss man sie suchen, bis man sie findet.

Man braucht andere Menschen, um ein gutes Leben zu leben.

Es gibt kein einzelnes Hirn. Keinen einzelnen Körper. Keine einzelne Seele. Es sind die Erfahrungen anderer, von denen und aus denen man lernt. Individualität ja, aber bitte gemeinsam. Lernen von den anderen. Austausch, Ergänzungen, Lösungen.

Kultur. Am Rand stehen. Sich selber als Mensch spüren. Eigensinn.

Aus dem Mainstream heraus treten. Gegen den Strom schwimmen. Distanzieren von dem, was die breite Masse macht. Es ist zwar anstrengender, viel anstrengender, aber authentischer, wertvoller, zufriedenstellender. Hierbei gibt es tausende Möglichkeiten. Das einzige, was man dazu braucht, ist Mut. Denn dadurch lernt man zu verstehen warum das Leben so ist wie es ist. Man erkennt es. Man verwendet dabei nicht nur Mut als theoretischen Platzhalter, man wird in die Lage versetzt, Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte tatsächlich umzusetzen.

Neu denken. Es ist bereits alles gedacht. Es gibt nichts Neues.

Der Unterschied zwischen Weiterentwicklung (lineare Innovation) und dem wirklichen Neuen (Break through Innovation) stellt die Frage, will ich wirklich etwas Neues oder möchte ich mich lediglich weiterentwickeln.

Allein oder gemeinsam?

Wenn wir glauben, dass wir etwas alleine erreichen, haben wir uns in den Finger geschnitten. Wir brauchen den/die anderen, um zu lernen und uns zu entwickeln. Das Fremde ist ein Schatz. Das Andere zu akzeptieren ist kein Kann, sondern ein Muss. Jeder Mensch hat in seinem Gehirn unterschiedlichste Schubfächer mit unterschiedlichen Erfahrungen, Erlebnissen und Sichtweisen. Wenn wir möglichst viele davon öffnen, bereichern wir uns und andere. Genauso werden wir durch das Öffnen der Schubfächer durch die anderen zum Wachsen angeregt.

Viele Menschen leben Ersatz.

Dieses (Ersatz-)Leben ist der Schrei nach Befriedigung der ungestillten Bedürfnisse. Dieser ungestillten Bedürfnissen muss man sich aber auch erst einmal bewusst werden. Das heißt, dass man auch den Mut aufbringen muss, tatsächlich einmal richtig hinzusehen und der Wahrheit wirklich ins Auge zu blicken.

Was läuft falsch?

Im Hirn läuft was anders. Im Herz läuft was anders. Und das erkennt man durch unterschiedlichste Symptome. Die dann ausarten: in der gemilderten Form als Burnout oder Boreout, Depression oder chronischen Schmerzen. Im Worstcase als Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs. 

Eine Krankheit ist der Hilferuf des Körpers!

Die unterschiedlichen Symptome sind die unterschiedlichen Sprachen, in denen unser Körper mit uns spricht. Wir müssen lernen zuzuhören und hinzuhören. Und wenn wir die Sprachen noch nicht verstehen, müssen wir sie lernen. Wenn man das alleine nicht schafft, braucht man einen Lehrer. Oder einen Menschen, der einem zuhört. Der mit einem redet. Der einen ernst nimmt. Der sich Zeit nimmt. Und je früher Sie das erkennen, umso früher sind Sie in der Lage, sich von den unterschiedlichsten Zwängen Ihres Lebens zu befreien.
Reden ist wichtig! Reden lassen! Zuhören! Hinhören!

Was brauchen Menschen?

Das weiß der Mensch selbst am besten. Er muss sich lediglich trauen. Sie sollten sich zuhören und auch hinhören. Bei anderen erfährt man das aus den unterschiedlichsten Unwägbarkeiten heraus eher selten. Erfragen – Lösungsansätze zusammen feststellen. Diese Wege dann auch gehen. Umsetzung.

Das heißt seinen Platz finden.

Einzelbegleitung. Sich selber finden. Ankommen – lernen wie es geht. Das ist ein ständiger Kampf um das Dasein. Konkurrenzdruck. Keine Angst. Um den Weg zu finden, den eigenen Platz zu erreichen, braucht es ein Klima der Freiheit. Hierzu benötigen wir möglichst alle „Schachteln/Schubladen“ geöffnet. Daraus entsteht eine wechselseitige Befruchtung und Entwicklung auf ein höheres Niveau. Das ist Synergie.

Kernbotschaft:
Was will ich wirklich? Frei sein und gleichzeitig verbunden sein!

Gemeinsam. Unterschiedliche Ausdrucksformen. Was versteckt sich dahinter. Jeder Mensch möchte gerne 2 Dinge: frei sein und gleichzeitig verbunden sein. Im Prinzip ein Dilemma: Die Voraussetzung zum Wachsen.

  • Eine gültige Stimme. Bei sich sein.
  • Aus dieser Gesellschaft zurücktreten.
  • Distanz gewinnt Nähe – zu sich selbst.

Der Mensch ist kein Objekt, er darf und soll sich dazu auch nicht machen und machen lassen. Andere darf man auch nicht dazu machen. Es ist eine Frage der Würde.

(Grundlage: Interview/Verhör mit Prof. Gerald Hüther)

Wenn Sie zu diesem Thema gerne ein Gespräch mit mir führen möchten, melden Sie sich einfach. Trauen Sie sich.

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